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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Körper Matteo's über die Hochebene hinweg bis zu der Schlucht, in deren Grunde ein Waldbach rauſchte.«

»Hinunter mit ihm!« fluͤſterte der Schulmeiſter mit heiſerer Stimme.

Ein Schwung, und der Leichnam flog über den Rand des ſteilen Abhanges. Kurz darauf vernahm man ein dumpfes Poltern aus der Tiefe ein Knacken und Brechen von Zweigen ein Plätſchern des Waſ⸗ ſers, dann war Alles ſtill, todtenſtill. Mit ange⸗ haltenem Athem lauſchten die beiden Weißen nach dem Abgrunde hinunter. Ihre Geſichter ſahen todtenbleich aus im blaſſen Schimmer des Mondes.

Laß uns zurückkehren,« ſagte der Schulmeiſter end⸗ lich zu ſeinem Sohne.Hier iſt unſer Geſchäft voll⸗ bracht, aber wir haben noch mehr zu thun, ehe die Nacht verrinnt. Wir müſſen den Sack und das Brech⸗ eiſen Matteo's auf die Seite ſchaffen.

Franz nickte, und Beide wendeten der Schlucht den Rücken zu, um ſich wieder nach dem Felsblocke zu be⸗ geben. Stumm, Jeder in Gedanken vertieft, ſchritten ſie neben einander her. Sie fanden am Felsblocke Alles wie ſie es verlaſſen. 8

»Wollen wir heute noch einen Verſuch machen, den Block zur Seite zu wälzen und in die Grube einzu⸗ dringen?« fragte Franz ſeinen Vater.

»Nein,« erwiederte dieſer.Für heute, iſt es zu ſpät. Wir müſſen vor Anbruch des Tages in unſerem Hauſe ſein, damit Niemand unſere Abweſenheit bemerkt. Nimm den Sack auf, Franz. Das Brecheiſen laß lie⸗ gen. Wir köͤnnten es vielleicht gebrauchen, wenn wir an dieſe Stelle zurückkehren. 1

Aber erſt laß uns ſehen, Vater, was der Sack