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enthält,“ ſagte Franz.„Es wäre ſchrecklich, wenn wir in ihm nicht fänden, was wir erwarten und ſuchen.“ Mit zitternden Händen löſte er das Band, welches
die Oeffnung des Sackes verſchloß, griff hinein und
zog einige Erzſtuͤcke heraus. Ein Ausruf der Freude entglitt ihm. „So war unſer Gang hierher doch nicht vergebens,“
ſagte er.„Sieh', Vater, es iſt faſt gediegenes Silber!“
Ein Blitz befriedigter Habgier funkelte aus des Schulmeiſters Augen, als er das im Mondlichte glän⸗ zende Stück Erz betrachtete.
„Gediegenes Silber, wahrlich!« ſprach er mit be⸗ bender Stimme.»Das muß eine reiche Grube ſein, wo ſolche Erze gefunden werden. Schütte den Sack aus, Franz.“
Der Sohn gehorchte und ein Häuflein blanken Me⸗ talls lag vor ihnen auf der Erde. Der Sack war nicht groß, aber deſto werthvoller war ſein Inhalt.
„Endlich am Ziele!“ rief der Schulmeiſter aus. „Das Wenige ſchon iſt mehrere hundert Thaler werth, und wie viel mag noch unter dem Blocke verborgen liegen! Wir ſind reich, Franz! Gewiß, unermeßlich reich, und wir brauchen nur die Schätze zu heben, um alsdann nach Europa, in unſere Heimath zurück zu
kehren. Jetzt gilt es nur noch Vorſicht und Verſchwies
genheit, damit Niemand unſer Geheimniß entdeckt. Komm, mein Sohn. Morgen bei Tage werden wir dieſe Stelle wieder aufſuchen und im hellen Lichte wird es uns nicht ſchwer fallen, den Felsblock auf die Seite zu bringen.“
Sie fullten erſt die Erzſtücke wieder in den Sack, wobei ſie ſorgfältig Acht gaben, daß auch nicht ein


