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ſagte nur:„Muth, lieber Mann! Gott wird weiter helfen!«
Sonderbar. Die ſchwache Frau, welche keines Troſtes und keiner Erhebung fähig geweſen war, ſo lange die Entſcheidung ihres Schickſals im Ungewiſſen ſchwebte, wurde jetzt, als das Schlimmſte eingetreten war, auf einmgl muthig und ſtark, ſtärker ſelbſt als ihr Mann, welchen zu tröſten und aufzurichten jetzt an ſie die Reihe gekommen war. 8
„Es muß irgend ein Entſchluß gefaßt werden, lieber Mann,“ ſagte ſie einige Tage ſpäter, als der Pächter,
in trübe Gedanken und dumpfes Hinbrüten verloren, auf dem Lehnſtuhle neben dem Ofen ſaß, und mit
glanzloſen Augen vor ſich hin auf den Erdboden ſtarrte.
»Da wir die Pachtung ohne Unterſtützung nicht behal⸗ ten können, ſo müſſen wir eben auf etwas Anderes denken. Mir iſt eingefallen, was der Schulmeiſter neulich zu uns redete, und ich habe im Stillen weiter darüber nachgedacht. Wenn wir alle Habe, die wir beſitzen, verkauften, ſo würde eine genügende Summe daraus gelöst werden, daß wir nicht nur die fällige Pacht bezahlen könnten, ſondern auch noch ein paar hundert Thaler übrig behielten. Dieſe reichen freilich nicht aus, unſer jetziges Pachtgut oder auch ein anderes wieder zu übernehmen, aber vielleicht reichen ſie dazu, uns eine neue Heimath auf fremder Erde zu gründen.
Man vertreibt uns von Haus und Hof, im Vaterland
blüht uns keine Hoffnung mehr, da halt' ich es nicht für unrecht, ihm den Rücken zu kehren, und mich dort⸗ hin zu wenden, wo wir hoffen dürfen, auf rechtſchaffe Weiſe unſer tägliches Brod zu verdienen. Wenn G uns gnädig iſt, ſo wird er uns dieſes Ziel erreich
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