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„Nun dann, ſo verzeihe Ihnen Gott, daß Sie eine arme Familie von Haus und Hof verjagen und in ſchreckliches Elend ſtuͤrzen,“ ſagte Pächter Anger, im Innerſten empört über die ſchnöde Behandlung, die er erdulden mußte.„Möchten Sie nie vor einem Höheren und Mächtigeren ſo ſtehen, wie ich jetzt vor Ihnen ſtehen muß!«
„Hinaus, hinaus, unverſchämter Kerl!“ brüllte der Baron wuthend.„Auf der Stelle hinaus, oder ich rufe meun Leute, und laſſe Euch hinaus werfen! Marſch ort!“«
Der arme Pächter ſah wohl, daß es ihm nicht ge⸗ lingen würde, dieſes erbarmungsloſe Herz zu rühren. Er drängte die Thränen zurück, die heiß aus ſeinem Herzen in die Augen herauf quollen, und entfernte ſich mit wankenden Schritten und wie betäubt. Der Diener wartete draußen auf ihn und klopfte ihn mitleidig auf die Schulter.
„Ich ſehe ſchon, es iſt Alles ſo gekommen, wie ich im Voraus fürchtete,“ ſagte er.„Armer Anger! Aber nur Muth, Freund! Es gibt noch mehr Pachtungen in der Welt, und auch Ihr werdet eine andere finden, wo es Euch zuletzt wohl ergeht.“
Pächter Anger ſchüttelte traurig den Kopf.»Ohne Geld und ohne Fürſprache niemals!“ erwiederte er. „Ich bin ein ruinirter Mann! Gott helfe meinem un⸗ glücklichen Weibe und meinem Knaben!“
Muthlos und tief gebeugt beſtieg er ſein Pferd wieder und kehrte nach Hauſe zurück. Sobald ſeine Frau ſein Geſicht erblickte, wußte ſie auch, daß ihre bangen Ahnungen in Erfüllung gegangen waren. Mit
ſchmerzlichem Lächeln reichte ſie ihm ihre Hand, und
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