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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und ich gehöre ebenfalls zu dieſen. Ja, Anger, die

guten Zeiten ſind vorbei, ſeit unſer lieber, gnädiger 4

Graf geſtorben iſt. Aber wie kommt es denn, daß Ihr in Noth ſeid? Ich dächte, Ihr müßtet eine herrliche Aerndte auf dem Felde ſtehen haben!«

Pächter Anger erzählte das Unglück, das ihn heim⸗ geſucht, und mitleidig drückte ihm der Diener die Hand.

Das iſt ſchlimm, ſehr ſchlimm!« ſagte er.Unſer alter Herr hätte Euch, das weiß ich, nicht nur die ganze Pacht erlaſſen, ſondern Euch gewiß außerdem noch manche Wohlthat dazu erwieſen. Aber der neue, da zweifle ich, ob Ihr eine gute Aufnahme finden werdet. Er iſt ein harter, böſer Menſch. Trotzdem, verſuchen muͤßt Ihr's, Anger, und ich will Euch an⸗ melden, ſollt' ich auch darum aus dem Dienſte gejagt weerden. Aber ſagt doch nur, Johann, wer iſt der neue Herr fragte der Pächter.»Und wo ſtammt er

eigentlich?« her?« Er iſt ein entfernter Verwandter unſeres ſeligen Herrn, ein Baron Syltberg aus dem Däniſchen, ant⸗ wortete der Diener.»Wir haben ihn früher gar nicht gekannt, und erſt dieſen Sommer iſt er hierher in die Reſidenz gekommen und hat bei dem Herrn Grafen ſein Quartier aufgeſchlagen. Nun iſt er der Erbe aller ſchönen Güter des Grafen, weil keine nähere Ver⸗ b wandtſchaft vorhanden iſt. Uebrigens werdet Ihr ihn bald perſönlich kennen lernen, Anger. Wartet nur ein wenig, ich melde Euch auf der Stelle an. 3 Der Diener begab ſich in die inneren Gemächer des Hauſes, kehrte aber kurz darauf zurück und winkte dem Pächter, näher zu treten. Mit ſchwerem Herzen