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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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erwiederte der Pächter mit beſorgter Miene, aus wel⸗ cher die geſtrige heitere Zuverſicht gänzlich verſchwunden war.Gott ſteh' uns bei, es kommt näher und näher, und ſchon fallen die Tropfen. Nur gut, daß wenigſtens das Vieh in den Ställen iſt. He, Joſeph, ſteh' nach den Fenſtern im Hauſe, ich will durch das Gehöfte gehen, und ſchauen, ob dort Alles in Ord⸗ nung iſt.«

Joſeph, der mit den Aeltern vor dem Hofthore ſtand, gehanchte ſogleich dem Befehle des Vaters, und die Mutter ging mit ihm. Der Vater begab ſich nach den Ställen, ſah nach dem Rechten und ermahnte die Leute, aufzupaſſen und bei der Hand zu ſein, wenn je etwas Außergewöhnliches geſchehen ſollte.

Als er den Hof wieder betrat, und in das Haus zu den bangen Seinigen eilte, zuckte ein greller Blitz⸗ ſtrahl über den dunkeln Himmel hin, wie eine rieſige glänzende Schlange, und ein krachender Donner folgte, der die Erde in ihren Grundveſten erſchüttern zu wollen ſchien. Zugleich fielen große Regentropfen und plätſcherten ſchwer auf das Steinpflaſter des Hofes nieder Wenige Augenblicke ſpäter ſtrömte der Regen, und ein jäher, mächtiger Sturm ſchleuderte ihn klat⸗ ſchend gegen die Fenſter auf der Wetterſeite des Hauſes. Plötzlich raſſelte es, als ob Hände voll Kies gegen die

Herr Gott, ſchütze uns, ein Hagelwetter! mit beben⸗ der, bleicher Lippe ausrufen konnte, klirrten ſchon die von Hagelkörnern zerſchmetterten Fenſterſcheiben in die große Schloßen, vermiſcht mit einer ſtrömten rauſchend nach. In weni⸗

die ganze Stube unter Waſſer, und

Fenſter geworfen würden, und ehe noch Pächter Anger: