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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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mir machtet. Ueberlegt's Euch! Kommt Zeit, kommt Rath!« Nein, nein, Nachbar, entgegnete der Pächter ab⸗ lehnend,rechnet in dieſer Sache nicht auf mich. Meine Seele verlangt nicht nach Reichthum, ſondern nur nach einem redlichen Auskommen, und ſo lange 1. mich der liebe Gott mein täglich Brod in der Heimath finden läßt, ſo lange ſehne ich mich nicht weder nach den Fleiſchtöpfen Aegyptens noch Amerika's. Mein Spruch iſt: Bleibe im Lande und nähre dich redlich!

Nun, vielleicht werdet Ihr eines Tages einmal anders ſprechen, ſagte der Schulmeiſter.»Und wenn dieſer Fall eintritt, ſo denkt an mich, Nachbar. Gott mit Euch bis dahin!

Er grüßte zum Abſchiede mit einem leichten Kopf⸗ nicken, und ging davon. Nachdenklich blickte Pächter 1 Anger hinter ihm drein. Wenn er recht hätte, wenn wir einen anderen Herrn bekämen, einen ſchlimmen, harten, grauſamen Herrn, der kein Herz für uns arme Leute hat, wie unſer guter Graf, es wäre doch recht ſchlimm, nahm 3 die Frau Pächterin nach einer Weile das Wort.»Denke mal dran, Anger, wie vor drei Jahren die große Dürre war urnd eine Mißäͤrndte eintrat, ſo daß wir den Pacht⸗

iins Aicht bezahlen konnten, was hätte geſchehen können, wenn nicht der Herr Graf ſo nachſichtig ge⸗ weſen wäre? Ein Anderer hätte uns vielleicht ohne Barmherzigkeit ſogleich die Pacht gekündigt. Und was dann, Anger, was dann?«

Nun, dann hätten wir eben doch auf den liebe Gott vertrauen müſſen, entgegnete der Pächter. verläßt Keinen, der glä u ihm aufſchaut; er