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was der Nachbar Schulmeiſter über die Wohlfeilheit des Landes drüben ſagt, denn ich ſelbſt habe ſchon manches gute Buch über die Auswanderung geleſen und überall beſtätigt gefunden, daß man fuͤr ein paar hundert Thaler einen ſchönen Strich Landes kaufen kann. Eigener Herr zu werden, hält alſo da nicht ſchwer.“—
„Ich will es wohl glal beth eifrig,—„Alles glat meiſter Schönes von der n it über dem Meere drüben uns ſchon mitgetheilt unterzählt hat,— aber ich ſage, wer gut ſitzt, der ſoͤll nicht rücken. Was fehlt uns denn hier in der Heimath, Vater, daß wir unzu⸗ frieden ſein und uns etwas Beſſeres wünſchen ſollten? Es iſt wohl Mancher wohlhabender und reicher, als wir, aber macht das ihn deßhalb glücklicher? Nein, Vater! Laß uns zufrieden ſein, mit dem, was der liebe Gott uns gegeben hat, denn es iſt völlig genug zu unſerem Glücke. Wir ſind geſund, wir haben eine Pachtung, die uns ernährt, einen guten Pachtherrn, der uns nicht drückt, und Gott hat unſeren Fleiß ge⸗ ſegnet,— was verlangen wir mehr?«
Pächter Anger nickte zufrieden mit dem Kopfe.„Du
vortete Frau Lis⸗ der Herr Schul⸗
ähaſt gut und verſtändig geſprochen, Frau, und mir ſo
cht aus dem Herzen,“ ſagte er.„Ihr habt es ge⸗
hört, Nachbar, was meint Ihr dazu?“
»Nun, ich meine,“ antwortete der Schulmeiſter, „daß das Alles wohl gut iſt, aber wer ſteht uns dafür, daß es ſo bleibt? Es kann Mißwachs und Vieh⸗ ſterben eintreten, der Pachtzins kann Euch aufgeſetz werden, ſo hoch, daß Ihr ihn kaum erſchwingen könnt, und, hauptſächlich und vor Allem, Ihr ſeid doch nie
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