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begränzt war. Seine Augen ſchweiften über das Waſſer und ſeine Ufer hin, ſo weit er dieſelben überſehen konnte. Alles ſchien öde und verlaſſen, als ob noch nie ein menſchlicher Fuß dieſe Gegend betreten hätte.
Ein banges Gefühl, als ob er auch hier vergebens
nach ſeinem Vater forſchen werde, beſchlich Robert und erweckte in ihm tiefe Wehmuth. Thränen verdunkelten ſein Auge, und er merkte es kaum, wie ſie über ſein Geſicht rannen, um dann vor ſeinen Füßen zu Eis zu erſtarren.
Mechaniſch ging er wieder weiter, obwohl ohne Hoffnung und von Trauer erfüllt. Auf einmal ſtand er am Rande einer Eiswand, die faſt ſenkrecht zu dem Meere abfiel. Erſchreckt wich er einen Schritt zurück, denn er wäre bei einem Haare in die furchtbare Tiefe geſturzt, die er jetzt mit den Augen maß. Plötzlich ſchrie er laut auf, taumelte zur Seite, und mußte ſich
mit beiden Händen an der kalten Eiswand anklammern,
um nicht nieder zu ſtürzen. Einem zweiten Blicke in die Tiefe folgte ein neuer Schrei, ein Schrei des Ju⸗ bels, des Entzückens, des unſäglichſten Glückes, welches Robert faſt ſeiner Sinne beraubte. Unter ihm, dicht am Ufer, lag ein Schiff, eine ſchöne, große Brigg, und am Ufer gingen und ſtanden Menſchen, und auch auf dem Verdeck eilten Einige geſchäftig hin und her, und Andere fuhren in einem Boote über das Waſſer dem Ufer zu. 4
Das war ein überraſchender Anblick für Robert! War dies— konnte dies die„Ellenor«, die Brigg ſeines Vaters ſein? Die Entfernung war zu groß, um es deutlich zu erkennen. Aber Robert beſann ſich; er hatte ja ein Fernrohr in ſeiner Jagdtaſche. Er


