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und an anderen Stellen fand man Schneewehen von ſolcher Höhe angehäuft, daß man oft große Umwege machen mußte, um ſie, da ſie unmöglich zu überſteigen waren, zu umgehen.
Aber dieſe Hinderniſſe wurden von den wackeren
Seeleuten nicht viel geachtet, ſondern mit Geduld, Aus⸗
dauer und Standhaftigkeit überwunden.
Ohne bemerkenswerthen Unfall erreichte die Reiſe⸗
geſellſchaft nach einigen Tagen die erſte Station, wo man Lebensmittel niedergelegt hatte. Man hoffte zu⸗
verſichtlich, daſelbſt Alles noch in gutem Zuſtande zu
finden, aber nicht ohne Erſtaunen und ſelbſt Schrecken bemerkte man bei der Ankunft auf dem Platze, daß die Eisbären übel daſelbſt gehaust hatten. Die Felsblöcke, die Stein⸗ und Sand⸗Maſſen, welche man zum Schutze gegen den Angriff ihrer Krallen darüber gehäuft hatte,
lagen zerſtreut umher, und das ganze ſo feſte Verſteck
war vollſtändig zerſtört.
„Das iſt eine ſchlimme Ueberraſchung,“ ſagte Kapi⸗
tän Becker, als er die Verwüſtung überſchaute.„Wenn
die beiden andern Verſtecke nicht beſſer Widerſtand ge⸗
leiſtet haben, werden wir nicht viel ausrichten können. Dieſe Tiger des Nordens haben uns ja aber auch gar nichts übrig gelaſſen.
„Doch, Etwas ſchon,“ verſetzte Robert, der auf⸗
merkſam umherblickte,—„die Cylinder von Eiſenblech mit ihren kegelförmigen Enden haben ihren Klauen und Zähnen Trotz geboten. Da liegen ſie auf dem Schnee
umher, Alle mit Riſſen und Einige verbogen, aber kein Einziger ſeines Inhalts beraubt. Die Hälfte davon wird ausreichen, uns vierzehn Tage mit Lebensmitteln
zu verſehen.“
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