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furchtbare Kälte durch Thüren und Wände ein. Zwei Oefen wurden im Raume fortwährend geheizt, und dennoch gefror den Leuten das Bettzeug an den Füßen, und auf ihren Kopfkiſſen fanden ſie häufig des Mor⸗ gens das blanke Eis, welches ſich aus dem Hauche ihres Athems niedergeſchlagen hatte.
Immer heftiger wurde die Kälte, von der ſich die Bewohner wärmerer Gegenden kaum einen Begriff machen können. Die Waſſerfäſſer auf dem Schiffe froren ein, die Spundlöcher wurden von Eiszapfen ver⸗
ſchloſſen, und ſetzte man einen Trinkbecher mit Waffer en
nur fünf Minuten aus der Hand, ſo konnte man ſicher ſein, daß der ganze Inhalt deſſelben ſich in Eis ver⸗ wandelt hatte. Bisher hatte man immer noch fließen⸗ des Waſſer gefunden; aber jetzt hoͤrte dies auf, und wenn man trinken wollte, mußte man vorher ſteinharte, glasartige Eisſtücke in blechernen Gefäßen am heißen Ofen zerſchmelzen laſſen. Spo oft ein Thürvorhang gehoben wurde, fuhr ein Strom rauchähnlichen Dunſtes aus dem Raume, der ſich faſt augenblicklich in Schnee verwandelte. Jedes Ofenrohr entſendete Wolken purpurrothen Dampfes, und der Hauch eines Menſchen glich dem Dampfe einer abgeſchoſſenen Piſtole. Alle Eßſachen auf dem Schiffe und in dem Vor⸗ rathshauſe wurden merkwürdig feſt, jede in ihrer Art, und es bedurfte in der That einiger Erfahrung, ehe die Leute mit den Eigenthümlichkeiten ihrer ganz umge⸗ ſtalteten Beſchaffenheit fertig werden konnten. Ge⸗ trocknete Aepfel, zum Beiſpiel, gefroren zu einer feſten Maſſe von zuſammengebackenen, eckigen Stücken. Eben ſo getrocknete Pfirſiche, dieſe von dem Faſſe loszumachen,


