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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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dritte unterzubringen. Robert zögerte damit, ſo viel er konnte, denn er hoffte immer und immer, irgend eine Spur von ſeinem Vater zu entdecken, wenn man nur recht weit nordwärts drang. Endlich aber gelangten die Reiſenden an den Fuß eines ungeheuren Gletſchers, der ſich wie eine unüberſteigliche Wand vor ihnen er⸗ hob, und ihnen das weitere Vordringen verſperrte. Robert verſuchte zwar, ihn zu umgehen, aber ſeine Aus⸗ dehnung war zu groß, und man mußte ſich entſchließen, am Fuße deſſelben das letzte Depot anzulegen. Die Vorräthe wurden, wie auf den beiden anderen Statio⸗ nen, ſorgfältig in einer natürlichen Höhle zwiſchen Klippen begraben, und ſchwere, mit großer Mühe her⸗ beigeſchaffte Felsſtücke daruͤber gewälzt. Auf die großen Stücke wurden nun kleinere Steine gehäuft, und dann das Ganze durch eine Miſchung von Sand und Waſſer zu einer einzigen feſten Maſſe verbunden. Hans war der Meinung, daß auf dieſe Weiſe die Vorräthe genug⸗ ſam gegen die Angriffe der Eisbären geſchützt ſeien, die ohne Zweifel den Stationen einen Beſuch machen, und ſich in den Beſitz der Nahrungsmittel zu ſetzen ſuchen wurden. Aber gegen die feſt gefrorene Miſchung von Sand und Waſſer konnten ihre Krallen ſchwerlich et⸗ was ausrichten, ſondern mußten ſich eher daran ab⸗ ſtumpfen.

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»Wir können ganz ruhig über dieſen Punkt ſein,« ſagte Hans zuverſichtlich, als Robert einige Bedenklich⸗ keiten äußerte.Die Bären werden ſich den Appetit darnach vergehen laſſen müſſen, und ich ſtehe dafür ein, daß wir nächſtes Frühjahr, wenn wir wieder herkom⸗ men, Alles unberührt und in beſter Ordnung finden werden.