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Griffin geſehen, ihn und das Schiff im beſten Stande und wohlbehalten getroffen hatte. Allerdings war ſeit⸗ dem eine geraume Zeit verſtrichen, denn Kapitän Carter hatte ſich unterwegs mehrere Wochen in beſonderen Geſchäften aufgehalten; gleichwohl flößten ſeine Aus⸗ ſagen Hoffnung ein, und erhielten die Zuverſicht auf⸗ recht, daß Kapitän Griffin endlich doch noch eintreffen würde. Indeß, auch der December verſtrich, und von der Ellenor brachte kein Tag eine weitere Kunde.
Miſtreß Griffin gab ſich nun den traurigſten Be⸗ fürchtungen hin und wurde gänzlich muthlos. Viele Thränen weinte ſie um ihren Gemahl, da ſie ihn für immer verloren zu haben glaubte.
„Das Schiff deines Vaters iſt untergegangen, Ro⸗ bert,“ ſagte ſie eines Tages ſchmerzlich,„und wir wer⸗ den nie ihn wiederſehen. Gott hat meine Gebete nicht erhört.“
Robert wußte nichts darauf zu antworten, aber Kapitän Becker, der eben eintrat und die letzten Worte der trauernden Frau vernommen hatte, kam ihm zu Hulfe.
„Verzweifeln Sie nicht zu früh, Madame, und
ſparen Sie Ihre Thränen noch vorkäufig auf,“ ſagte
er gutmüthig und tröſtend.„»Für jetzt haben wir noch gar keine Urſache, ernſtliche Befürchtungen zu hegen. Es iſt ſchon öfter als einmal vorgekommen, daß Schiffe in den Polar⸗Meeren eingefroren ſind, daraus folgt aber noch ganz und gar nicht, daß ſie deßhalb mit Mann und Maus verloren geweſen wären. Gott bewahre! Und was nun vollends meinen Freund Griffin und die Ellenor anbetrifft, ſo können wir uns leidlich beruhigen. Griffin iſt kein Neuling und kennt alle Hülfsquellen,
Hoch im Norden. 2


