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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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nun wenigſtens, daß der Letzte, welcher den Kapitän

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»Und forderten Sie ihn nicht auf, Carter, ſich Ihnen anzuſchließen? fragte Kapitän Becker..

»Ei, gewiß, lautete die Antwort.Aber Sie kennen ja Griffin, was er einmal will, will er, und Nichts vermag ihn von ſeinen Entſchlüſſen abzu⸗ bringen. Auch war das Wetter ſchön, trotz der ſchon etwas vorgerückten Jahreszeit. So wünſchte ich ihm

denn ‚Glück zue, und ſteuerte ſüdwärts, während er

weiter kreuzte.«

»Und wie wurde das Wetter ſpäter, Carter?«

»Nun, gerade ſchlimm genug, daß ich mit genauer Noth noch das offene Fahrwaſſer erreichte. Einmal ſaßen wir ganz feſt in treibenden Eisſchollen, und wenn uns nicht ein friſcher Nordoſt frei gemacht hätte, lägen wir vielleicht noch da.

Das klingt bedenklich, ſagte Kapitän Becker kopf⸗ ſchüttelnd.Wenn Griffin nur nicht zu lange gezögert hat. Er iſt wahrlich manchmal tollkühn.«

»Nun, man muß das abwarten, Becker, entgegnete Kapitän Carter.Sie wiſſen ja, wie oft Wind und Strömung im Norden wechſeln, und von welchen un⸗ berechenbaren Zufällen zuweilen Wohl und Wehe eines

Schiffes dort abhängt. Während ich im Eiſe feſtſaß, hatte Griffin vielleicht vollkommen freies Fahrwaſſer,

und ſegelte bei gutem Winde. Hoffen wir, daß er in den nächſten Tagen mir nachkommt.

Es ließ ſich weiter nichts thun, als zu hoffen und zu warten. Robert theilte der Mutter die im Ganzen doch guten Nachrichten des Kapitän Carter mit, und verlieh ihrem ängſtlichen Gemüthe dadurch wieder einige Ruhe und einigen Troſt. So viel wußte man doch