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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſein, der eintrifft, aber er wird gewiß auch eine höchſt werthvolle Schiffsladung mitbringen.

Robert beruhigte ſich bei dieſen Andeutungen Ka⸗ pitän Beckers, und ſuchte mit ihnen auch die Beſorg⸗ niſſe der Mutter zu beſchwichtigen. Aber dies gelang ihm nur halb, und zuletzt, als die Jahreszeit immer weiter vorrückte, gar nicht mehr. Selbſt Kapitän Becker machte nachgerade eine bedenkliche Miene, und es wollte ihm gar nicht gefallen, daß nach und nach die Walfiſch⸗ fahrer immer ſpärlicher einliefen, und zuweilen mehrere Tage verſtrichen, bevor man wieder ein von Thran glänzendes Deck zu Geſicht bekam. Im December kam endlich das letzte Schiff aus dem Polar⸗Meere an, und es hatte kaum Anker geworfen, als Kapitän Becker und Robert auch ſchon mit einem Boote ſeitlings an⸗ liefen, und die Schiffstreppe zum Deck hinaufklimmten.

Was für ein Kapitän? fragte Becker.

Kapitän Carter!

Ach mein alter Carter! Ihm werden wir will⸗ kommen ſein, Robert.

Sie ſuchten ihn auf und fanden nicht nur herzlichen Empfang, ſondern auch, was noch beſſer war, einige Auskunft über die Ellenor. Kapitän Carter hatte ſie und ihren Befehlshaber hoch im Norden, in der Nähe des Cap Thakeray getroffen, als er auf der Heimreiſe begriffen war, und ſogar einige Worte durch das Sprach⸗ rohr mit Kapitän Griffin gewechſelt.

Griffin rief mir zu,« ſagte er,daß er in ſpäteſtens acht Tagen nachkommen wolle. Sein Schiff ſei zwar ſchon gut gefüllt, aber einen oder den andern Fiſch könne

aufzutreiben.

er wohl noch beiſtauen, und er hoffe ihn ſehr baldd