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„Sieh' nur, wie groß und kräftig ich bin. Es gibt
Schiffsjungen genug, vor denen ich mich nicht zu fürch⸗
ten brauche. Bitte, laß mich mitfahren, Vater! Es iſt
deine letzte Reiſe, laß es meine erſte ſein. Ich will
mich gewiß brav und tapfer halten, und nie klagen,
was ich auch werde zu leiden und zu überſtehen haben!“
Mit ſichtlichem Wohlgefallen ruhte des Kapitäns
Auge auf dem ſchlanken, friſchen Knaben, und faſt
ſchien er Luſt zu verſpüren, ſeiner Bitte zu willfahren,
als noch zu rechter Zeit die beſorgte Mutter dazwi⸗ ſchen trat.
„Nein, Francis, das wirſt du mir nicht zu leide thun,“ ſagte ſie.„Es iſt genug des Kummers, daß ich dich auf viele Monate entbehren und mit Angſt im
Herzen die Stunden bis zu deiner Rückkehr zählen ſoll, — du wirſt mir nicht auch noch den Knaben entführen und meine Leiden verdoppeln! Du wirſt das nicht thun, Francis!« „Nein, beruhige dich, liebes Weib,“ verſetzte der Kapitän mit einem Ausdrucke, der jeder Hoffnung des Knaben ein Ende machte.„Schlage dir das aus dem Sinn, Robert! Du biſt in der That noch zu jung, und trotz aller Geſundheit und Kräftigkeit, wofür wir Gott danken wollen, noch lange nicht abgehärtet genug für ſolche Reiſe. Und ſelbſt, wenn du es wäreſt, könnte ich dich nicht mit mir nehmen. Deine Mutter hat auch ein Recht auf dich, und wir dürfen ſte nicht betrüben. Kommt Zeit, kommt Rath! Es wird dir
ſchon noch mancher Wind um die Naſe wehen, wenn — du mit Gottes Hülfe ein Seemann geworden bhiſt. „ Alſo kein Wort mehr von deinen thörichten Wünſchen.
ffentlich
Du bleibſt bei der Mutter, und wirſt ihr h


