zum Troſt und zur Freude gereichen, wenn ich fern von Euch bin!« »Ja, das hoffe ich,« ſprach die Mutter, und ſchloß den ſchlanken Knaben in ihre Arme.„Willſt du, daß ich mich zu Tode betrüben ſoll, Robert?« »Nein, Mutter, nein!“« verſetzte der Knabe warm und herzlich, als er die Thränen in ihrem Auge ſah. »Mein Wunſch war unüberlegt und voreilig! Verzeihe mir! Ich werde bei dir bleiben, und Beide werden wir beten für das Wohl des Vaters, und daß Gott ihn geſund in unſere Mitte zurückführen möge!“« „Das iſt geſprochen, wie es einem guten Sohne geziemt, und wie es mir Freude macht,“ ſagte Kapitän Griffin.„Um ſo ruhiger kann ich nun ſcheiden, da ich mich überzeugt habe, daß du ein verſtändiger Knabe biſt!« Die Lobſprüche des Vaters thaten Robert im Her⸗ zen wohl, und obgleich er gern mit ihm geſegelt wäre, in die fernen nordiſchen Regionen, von denen ihm der Vater ſchon ſo manches Merkwürdige erzählt hatte, ſo unterdrückte er dennoch kräftig jeden Wunſch und jede Betrübniß über die Vereitelung deſſelben, und zeigte der Mutter ein ruhiges und frohes Geſicht. Kapitän Griffin ordnete mittlerweile ſeine ſämmt⸗ lichen Angelegenheiten, unterſuchte auf das Genaueſte ſein Schiff, muſterte die Mannſchaft deſſelben, und be⸗ zeigte ſich äußerſt zufrieden damit. »„Du kannſt ganz ruhig ſein, liebe Frau,“ ſagte er zu ſeiner Gattin.„Ein beſſeres Schiff und eine tüch⸗ tigere Bemannung hat noch niemals eine Polarfahrt 4 angetreten. Wenn nun Gott mit uns iſt, ſo haben 1. wir nichts zu fürchten. Die Ausrüſtung iſt vortrefflich,
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