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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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He, was gibt's John? rief ich ihn an. ‚Was fehlt Euch Mann?.

Ach, Kapitän Griffin, ſagte er und faßte an ſeinen Hut. ‚Ein Unglück!

Was für ein Unglück, John? Wenn es kein Ge⸗ heimniß iſt, ſo...

Kein Geheimniß, Sir! fuhr der Burſche traurig fort. ‚Es iſt nur, daß Kapitän Becker nicht auslaufen kann. Er iſt gefallen und hat das Bein gebrochen. Nun liegt er zu Haus, und ſeine Frau weint und jammert, und die Ellenor liegt hier, und der Himmel mag wiſſen, was aus ihr werden ſoll. Kapitän Becker iſt ein ruinirter Mann, denn ſein ganzes Vermögen ſteckt in der Brigg da, und wo ſoll ich gleich den Käufer finden, der ihm Schiff und Ausrüſtung gegen baare Münze abnimmt?

Mir faͤhrt's wie ein Blitz durch den Kopf, liebes Weib, fuhr Kapitän Griffin fort.Das war etwas für mich. Ich konnte meinen alten Freund Becker be⸗ ruhigen und ſorgenfrei machen, und zugleich mir ſelber helfen von dem brütenden Unmuthe, der mir ſo ſchwer auf der Seele laſtete.

John, ſagte ich nach raſcher Ueberlegung. ‚Der Käufer iſt gefunden, und wird bei Heller und Pfennig die ganze Ausrüſtung bezahlen, ſo daß mein Freund Becker in aller Ruhe ſeine Geneſung abwarten kann.

Das wäre ein großes Gluͤck für ihn und ſeine Familie, erwiederte der ehrliche Burſche ſeelenfroh. ‚Wer iſt der Mann, Sir, wenn ich fragen darf?

Ich bin es ſelbſt, John! ſagte ich

Hurrah!e ſchrie er und ſchwenkte ſeinen Hut. ‚Und werden ſelber commandiren, Kapitän? 4