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»„Aufregung und Thätigkeit, liebe Frau. Ich werde von der Langeweile wie ein alter Pelz von Motten verzehrt. Wenn du mich nicht vor deinen Augen lang⸗ ſam willſt vergehen ſehen, ſo laß mich in Frieden und mit deinen Segenswünſchen ziehen.“
Frau Griffin ſah wohl ein, daß der Kapitän ſeinen Entſchluß gefaßt hatte, und fügte ſich in das Unver⸗ meidliche.
»Nun denn, in Gottes Namen,“ ſagte ſie mit mög⸗ lichſter Faſſung.„Ich ſehe wohl, du verkümmerſt und vergrämſt, und da ſollen denn meine Thränen dich nicht zurückhalten. Aber wird es auch ganz gewiß die letzte Reiſe ſein, Francis?« 8
„Gewiß, die allerletzte, theure Ellen,« verſicherte der Kapitän.„Aber Einmal muß ich meine Luſt noch büßen, Walfiſche harpuniren und die friſche Seeluft mit durſtigen Zügen athmen.“
»Sei es denn, ſei es,“« erwiederte die Frau.„Aber wie iſt ſo plötzlich der Entſchluß in dir entſtanden und reif geworden?“
»Oh, ganz einfach! Ich war im Hafen, und be⸗ trachtete die ſchöne Brigg Ellenor, Kapitän Becker, welche völlig ausgerüſtet und zum Auslaufen fertig dort vor Anker liegt. Ein herrliches Schiff und eine tüchtige Mannſchaft! Lauter wackere, wetterfeſte Bur⸗
ſchen, von denen Einige ſchon früher mit mir gefahren
ſind. Ich beneidete den Kapitän Becker in tiefſter Seele und von ganzem Herzen, als auf einmal der Steuermann von der Ellenor— ich kenne den braven Mann von alter Zeit her— ganz niedergeſchlagen und traurig an mir vorüber ging. 4


