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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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4 Gaſt bei ihm ein, der ſich

Gewerbe anlernen kann. Ich habe mich zu früh in die träge, thatenloſe Häuslichkeit eingeſponnen, liebes Weib!«

Oh, nichts davon, antwortete dann ſeine Gattin. Du haſt die Ruhe, die du jetzt genießt, redlich ver⸗ dient durch Jahre voll Arbeit, Mühe und Gefahr. Habe nur Geduld, und du wirſt dich noch recht glück⸗ lich in deiner Häuslichkeit fühlen. Laſſen wir es denn an Liebe zu dir fehlen, beſter Mann?«

Nein, nein, ich wäre undankbar, hoͤchſt undankbar, wenn ich etwas der Art ſagen wollte, verſetzte Kapi⸗ tän Griffin.Du biſt ein braves Weib, wie kein Seemann ſich ein beſſeres wünſchen kann, und die Kinder ſind herzensgut, aber bei alledem, ich bin noch nicht alt genug zum Ausruhen erſt einige Vierzig das iſt nichts! Ich könnte noch wirken und ſchaffen! Die Ruhe bekommt mir nicht!

Mit einem Seufzer pflegte dann der Kapitän der⸗ artige Geſpräche abzubrechen, und ſeine Gattin war es wohl zufrieden, da ſie es gar nicht liebte, daß der Kapitän eine ſo lebhafte Sehnſucht nach ſeinem frühe⸗ ren geſchäftigen, unſtäten und gefahrvollen Leben mer⸗ ken ließ.

Indeß, obwohl Kapitän Griffin dieſe Sehnſucht moͤglichſt zu unterdrücken und zu verbergen ſuchte, em⸗ pfand er ſie doch, und ſie ließ ihm bei Tag und bei Nacht keine Ruhe. Im Anfange, als er alle Hände voll mit der Ordnung ſeiner Angelegenheiten, mit dem Kaufe des Hauſes und deſſen innerer Ausſchmückung und Einrichtung zu thun hatte, da ging es. Als aber Alles fertig und beendigt auie ſtellte ſich ein