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Hoch im Norden : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und rüſtig füͤhlte, konnte er ihren Bitten auf die Länge doch nicht widerſtehen. Er trat von dem Schauplatze ſeiner Thätigkeit zurück, machte ſeine Schiffe zu Geld, und bezog ein ſchönes Haus auf dem Broadway zu New⸗York, das er bei Heller und Pfennig baar bezahlte. Es war ein ſehr hübſches Haus, und die Einrich⸗ tung deſſelben äußerſt geſchmackvoll, ſo daß man recht behaglich darin wohnen konnte. Kapitän Griffin brauchte keine Koſten zu ſcheuen, und ſtreute Gold mit vollen Händen aus. Wer in das Haus trat, mußte es be⸗ wundern, und gar Mancher beneidete den Kapitän, welchen der Himmel mit Allem geſegnet zu haben ſchien, was einem Menſchenherzen begehrenswerth er⸗ ſcheinen kann. Denn abgeſehen von ſeinem wirklich großen Reichthum an Geld und Gut, beſaß er auch Schätze, welche noch weit höher ſtehen, als das gelbe Metall, nach dem ſo viele Menſchen trachten und jagen. Vor Allem erfreute er ſich, wie ſchon geſagt, einer wahrhaft eiſernen Geſundheit, welche im Kampfe mit dem Leben gehärtet war, und jede Probe ſiegreich be⸗ ſtanden hatte. Dann ſtand ein edles, liebevolles Weib ihm zur Seite, und zwei geſunde, hübſche, wohlgeartete Kinder, ein Knabe von vierzehn und eine Tochter von zehn Jahren, wären der Stolz eines jeden zär Vaters geweſen. Auch Kapitän Griffin liebte ſie lich, und hatte große Freude an dem gewandten

und Lieblichkeit ſeiner Lucie.

Das gibt einmal einen wackern Seefahrer, ſagte er manchmal zu ſeiner Gattin, wenn ſein Blick froh und ſtolz auf dem ſchlanken, kräftigen Knaben ruhte. Schade nur, daß nicht ich ſelber ihn zu dem ſchönen

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kecken Weſen ſeines Robert, wie an der zarten Anmuth