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Captal / von Franz Hoffmann
Entstehung
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zu machen. Ein Jahr oder zwei Feſtungsſtrafe, damit wird er am Ende durchkommen.

Und während ſeiner Gefangenſchaft, wie auch ſpäterhin, ſoll es ihm niemals an etwas fehlen, ſagte Captal.»Ich muß ihm immer dankbar ſein, da er, anſtatt mir das Leben zu rauben, mich nur davon ſchleppte und mich im Ganzen nicht ſo ſehr böſe behandelte.«

Der Präſident lobte die Geſinnungen Captals, obgleich er wohl beſſer die Beweggründe des Zigeu⸗ ners zu würdigen wußte, als der junge Knabe.

Obgleich er nur aus Eigennutz ſo handelte, was deutlich genug aus ſeiner ganzen Erzählung hervor⸗ geht, ſo ſeid Ihr ihm dennoch Dank ſchuldig, weil er endlich von freien Stücken den Nebel gelüftet hat, welcher bisher das Geheimniß Eurer Geburt und Eures Herkommens verhüllte, ſagte der Präſident. »Aber ſtille, ich glaube, die Frau Gräfin kommt. Hurtig, hurtig in das Kabinet hier hinein!«

Der Präſident öffnete eine Thür, ſchob die beiden Jünglinge hindurch, und ſchloß raſch hinter ihnen zu. Im nächſten Augenblicke trat die Gräfin Dar⸗ ville bleich und in lebhafter Bewegung in das Ge⸗ mach, und wurde von dem Präſidenten ſehr ehrer⸗ hieng empfangen.

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