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das Gerichtszimmer wohl kaum dazu eignete, zum Schauplatze des Wiederſehens zu dienen, und hier ſuchte er mit milden und guͤtigen Worten das ſtür⸗ miſch bewegte Gemüth Captals zu beſänftigen. Der Knabe war faſt außer ſich vor Entzücken über die glückliche Löſung des Räthſels, und wäre am lieb⸗ ſten gleich davon geſtuͤrzt, um ſich ohne weitere Er⸗ klärung ſeiner heißgeliebten Mutter in die Arme zu werfen. Doch bald that ihm der Präſident die Noth⸗ wendigkeit dar, daß die Gräfin auf ſeine Erſcheinung vorher vorbereitet werden müſſe, weil ſonſt die freu⸗ dige Ueberraſchung ihr leicht ſchaͤdlich werden, wo nicht gar ſie tödten könne. Auf dieſe Vorſtellungen hin ließ ſich Captal endlich geneigt finden, in einem Nebenzimmer zu harren, bis die Gräfin hinlänglich auf ſein Erſcheinen gefaßt ſei.
„Was wird aber mit Rollet geſchehen?«“ fragte Pierre den Präſidenten.
Dieſer wurde ernſt.„Der arme Teufel wird ein paar Jahre auf die Galeeren wandern müſſen,“ er⸗ wiederte er.„Doch läßt ſich der König vielleicht be⸗ wegen, ſeine Strafe zu mildern, wenn ich ihm vor⸗ ſtelle, daß Rollet freiwillig ſein Sündenbekenntniß abgelegt hat, um den begangenen Fehler wieder gut


