gedungen hat,« erwiederte der Präſident.„Ueber⸗ dieß wird die Strafe noch gemildert, wenn er ein . offenes Bekenntniß abgibt, und es wird ihm alſo auf keinen Fall an das Leben gehen.« »Nun, wohlan, für den Fall, daß er nicht frei⸗ willig den Namen von Captals Mutter nennt, laßt ihn gefangen nehmen,“« ſprach Pierre.„Heute Abend um zehn Uhr wird er am Hauptportale der Kirche Notre Dame mit Captal zuſammentreffen, und es wird Euren Leuten ein Leichtes ſein, ſich ſeiner dort zu bemächtigen. Ich weiß nicht, ob ich recht thue, indem ich einen Mann aus meinem Stamme ver⸗ rathe; aber Captal liebt mich, man hat ihn betro⸗ gen, und er ſoll glücklich werden, nicht aber ſein Vermögen ſich von einem Manne abgaunern laſſen, der gewiß nicht beſſer iſt, als er ſein ſollte.« »Wohlgeſprochen, mein Junge!« ſagte der Prä⸗ ſident.„Hier handelt es ſich nicht um den Verrath, ſondern um die Enthüllung eines Verbrechens, wel⸗ ches zwei Menſchen unglücklich gemacht hat. Geh' jetzt in Frieden, ſei aber heute Abend bei der Hand, weil ich deiner vielleicht bedarf.“— Pierre entfernte ſich, kehrte nach Hauſe zurück, und fand Captal nicht daheim, was ihm gar nicht unangenehm war, da er nun ungeſtört ſeinen Ge⸗
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