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Captal / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Augen in höherem Glanze funkeln mußten. Geſünder wurde er aber nicht, denn er war ja geſund, ehe er Paris verließ, und was kann der Menſch am Ende mehr verlangen, als Geſundheit. Aber um deßwillen hatte Graf Cecil auch gar nicht auf den Beſuch des Schloſſes gedrungen. Er wollte den kleinen Captal nur von Paris weg haben, um mit größerer Leich⸗ tigkeit ſeine tückiſchen Pläne ausführen zu können. In Paris war der Knabe immer behütet, immer bewacht; auf dem Lande, nun, der Schloßgar⸗ ten war ſehr groß und es gab viele umfangreiche Fiſchteiche darin. Wie leicht konnte ein Kind darin ertrinken! Kinder ſind einmal leichtſinnig!«

»Wie Graf Cecil geahnt hatte, ſo kam es, denn er iſt ein ſehr kluger Mann, und täuſcht ſich nur ſelten in ſeinen Berechnungen. Captal wurde von Tage zu Tage mit geringerer Sorgfalt bewacht, und obgleich ſeiner Wärterin befohlen war, daß ſie nie⸗ mals von ſeiner Seite weichen ſollte, ſo traf es ſich doch oft genug, daß der kleine Graf ganz einſam und allein in dem weitläufigen Parke umherlief,

während die Mutter ihn unter ſorgfältiger Obhut

glaubte. »Jetzt mogte der Graf wohl meinen, daß es Zeit ſei, ſeine Pläne zur Reife zu bringen und auszu⸗