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führen. Eines Tages bekam ich ein Schreiben von ihm, durch welches er mich mit wenigen kurzen Wor⸗ ten einlud, nach Montbris zu kommen, weil er mir ein wichtiges Geſchäft aufzutragen habe. Du erin⸗ nerſt dich, Ella, daß der Lakai des Grafen zu mir kam?“
»Ja, und ich wunderte mich, daß er uns in un⸗ ſerem Schlupfwinkel zu Paris aufgefunden hatte.“«
„Mich wunderte es nicht, denn der Herr Graf Cecil und ich kennen uns ſchon ſeit geraumer Zeit, und ich habe ihm Mancherlei beſorgen müſſen, was kein Doctor und Apotheker ihm gegeben hätte. Wer holt auch gern Gift aus der Apotheke, wenn er es zu gewiſſen Zwecken anwenden will. Aber gleich⸗ viel! der Herr Graf bezahlte mich immer ſehr gut, und was er mit dem Gifte anfing, das kümmert mich nicht und geht mich auch nichts an! Ratten wird er wohl nicht damit vergiftet haben. Kurzum, er wußte immer, wo er mich finden würde, denn einem ſo treuen Kunden, der mich jederzeit gut be⸗ zahlte, konnte ich doch meine Schlupfwinkel nicht verhehlen. Ich wußte wohl, daß er mich niemals verrathen werde.“
»Nun, ſobald ich ſeinen Brief bekam, ſagte ich⸗ dem Lakai, daß ich binnen kurzer Zeit in Montbris


