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„Ja, er iſt es. Graf Cecil ſah mit Wuth, daß er jetzt, wo ſein Bruder einen Erben beſaß, nicht mehr auf die Güter deſſelben rechnen könne, und dieſe Gewißheit machte ihn um ſo begieriger nach ihnen. Sein Bruder ſtarb plötzlich, ohne vorher krank geweſen 4 ſein. Man munkelte von Ver⸗ giftung und dergleichen; aber wer durfte es wagen, den hochgebornen und ſtolzen Grafen Cecil Darville des Brudermordes zu beſchuldigen? Kurz, Graf Karl wurde begraben, und hinterließ eine trauernde Wittwe und ſein Söhnchen Captal, das damals
kaum zwei Jahre alt war. Graf Cecil zeigte ſich
ſehr theilnehmend, tröſtete ſeine Schwägerin, und kam faſt nicht aus ihrem Hauſe. Mir ſcheint es, als ob er ſeine Künſte damals auch an dem kleinen
Captal hätte verſuchen wollen. Aber der Knabe
wurde zu ſorgfältig bewacht, denn die verwittwete Graäfin Darville hütete ihn, wie ihren Augapfel. So wurde der Knabe beinahe fünf Jahre alt. Da beredete Graf Cecil ſeine Schwägerin, den Sommer auf einem ihrer Schlöſſer auf dem Lande zuzubrin⸗ gen. Er meinte, die Landluft werde dem kleinen
Captal recht wohl bekommen. Er ſähe ſo blaß aus, und wenn er nicht grüne Bäume ſähe und ſich auf
grünen Wieſen umher tummele, ſo muͤßte er über


