ſie auch ſehnſuͤchtige Blicke darauf, und Einer von den beiden Knaben wandte ſich öfters zu dem Manne zurück, um ihn mit ziemlich trotzigen Worten um eine kurze Raſt zu bitten.
„Ich bin müde, Vater,“ ſagte er in franzöſiſcher Sprache.„Zu was ſollen wir noch weiter wandern? Wir ſind weit genug gegangen ſeit heute Morgen.«
„Schweig, oder ich werde dich auf das Maul klopfen,“ erwiederte der Vater mit barſcher Stimme, indem er jedes Mal einen ſo wilden Blick auf den jungen Knaben warf, daß dieſer ihn kaum auszu⸗ halten vermogte.„Noch dieſen Berg hinauf müſſen wir wandern, dann ſind wir auf italieniſchem Ge⸗ biet und brauchen nicht mehr ſo ſehr zu eilen. Im⸗ mer vorwärts, Pierre! Je mehr du dich ſputeſt, deſto eher kannſt du von deiner Müdigkeit aus⸗ ruhen.“
.„»Ich bin ſo müde nicht, Vater,“ antwortete der Knabe, welcher etwa das neunte Lebensjahr erreicht haben mogke.„Ich bin nicht müde, denn ich bin das Herumſtreifen gewöhnt. Aber hier Captal kann
nur noch mit 1hah. vorwärts kommen, und um ſei⸗ naetwillen ſollten wir ein bischen ausruhen.“
„Schwatz⸗ nicht ſo thöricht!“ fuhr der Mann auf.„Gerade um ſeinetwillen müſſen wir vorwaͤrts.
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