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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Araber nach einigen Augenblicken zögernd, als ob er nur ungern die Kunde von der Abweſenheit des Bey mittheile.

François war nicht wenig überraſcht. Anfangs glaubte er, man wolle ihn täuſchen, um ihn zu ver⸗ anlaſſen, ſein Schweigen über die ihm aufgetragene Botſchaft zu brechen, aber der Ernſt in den Mienen der Araber ſagte ihm, daß ihr Führer. die Wahrheit geſprochen.

»Wohlan, erwiederte er,ſo führt mich zu ſeinem

Statthalter. Mein Auftrag lautet an den Ober⸗Be⸗

fehlshaber in der Feſtung. Wer iſt es?« »Ben⸗Aiſſa, der Lieutenant des Bey. Du ſollſt ihn ſprechen. Begleite mich.

Nachdem der Befehlshaber der Thorwache ſeinen Untergebenen mit leiſer Stimme noch einige Befehle ertheilt hatte, ſchritt er in das Innere der Stadt voran, und führte François nach der Kasbah, oder Citadelle der Feſtung. Vor dem überwölbten Eingange derſel⸗ ben waren ſtarke Batterien Vierundzwanzigpfünder auf⸗

geführt, und überhaupt bemerkte Frangois, daß die ganze Feſtung ſich in ſehr gutem Vertheidigungs⸗Zu⸗ ſtande befand. Um ſo mehr wünſchte er den Befehls⸗ haber derſelben zur freiwilligen Uebergabe zu ſtimmen, und beſchloß ſeine ganze Beredſamkeit zu dieſem Zwecke aufzubieten.

In den inneren Hof der Kasbah eingeführt, be⸗ deutete ihm ſein Begleiter, bis auf Weiteres zu war⸗ ten, indem er dem Gebieter vorher ſeine Ankunft mel⸗ den müſſe. Der Aufſchub war Francois willkommen, denn er gewann dadurch Zeit, noch einmal ſeine Ge⸗