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eine Ahnung davon gehabt hätten, daß ein Franzoſe es ſei, dem der Einlaß geſtattet worden war.
Francois wußte dieß ſehr wohl, aber nicht das geringſte Zeichen verrieth, daß er irgend eine Beſorg⸗ niß hegte. Ruhig, feſt und ſicher blickte er in die fun⸗ kelnden Augen der arabiſchen Krieger, die ihn halb mißtrauiſch, halb neugierig anſtarrten.
„Wer biſt du?« fragte endlich einer der Krieger, deſſen reiche Kleidung und Bewaffnung einen höheren Rang andeuteten.
„Du ſiehſt es,“ erwiederte Francois in arabiſcher Sprache.„Ein Reiter des großen Emir.«
„Dein Name?“«
„Muley Abd⸗-er⸗Rahman.“
„Du biſt willkommen!«
Francois neigte zum Zeichen des Dankes ſein Haupt, und kreuzte die Arme über die Bruſt.
Eine Pauſe von einigen Minuten entſtand, wäh⸗ rend welcher Frangois ſich ruhig auf den Sattel ſeines Pferdes ſtützte.
„Was fuhrt dich zu uns?“« fragte endlich der Araber wieder.
„Eine Botſchaft des Emirs an El⸗Hadji⸗Ahmed,“ antwortete François.»Es iſt dringend.“ 3
Die Araber zeigten einige Ueberraſchung.
„Was iſt's?“ nahm ihr Führer wieder das Wort. „Iſt der Emir Abd-⸗el⸗Kader entſchloſſen, die grüne Fahne des Propheten zu erheben?“
„Mein Mund iſt verſiegelt,“ erwiederte Francois. „Nur El⸗Hadji⸗Ahmed kann das Siegel von meinen Lippen nehmen.“ G
„Bey Ahmed iſt nicht in der Stadt“ ſagte der


