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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Sie, Kapitän Dumourier, wird es gelingen, durch einen raſchen Anlauf dieſe Thore zu zertrümmern und die Mauern niederzuwerfen?

Es muß gelingen, mein General, erwiederte François,die Ehre unſerer Waffen verlangt es.

»Ja, es muß, und ſollten wir den Sieg mit un⸗ ſerem letzten Tropfen Herzblut erkaufen, entgegnete der General.Gleichwohl, es wird ſchwere Opfer ko⸗ ſten! Wenn man ſie vermeiden könnte...«

François ſtutzte und blickte den General verwun⸗ dert an.

»Sie meinen doch nicht, General, fragte er,daß wir unverrichteter Sache wieder abziehen ſollten? Das würde einen böſen Eindruck machen.

Gewiß, Kapitän! Ich denke an nichts dieſer Art! Wir müſſen, wie geſagt, Conſtantine haben! Nur, wenn Jemand den Muth hätte...«

Francois trat einen Schritt vor und ſeine Augen blitzten.General, ſagte er raſch,Sie können nicht zweifeln an unſerem Muthe. Jeder Soldat wird freu⸗ dig bereit ſein, ſein Blut zur Ehre des Vaterlandes zu vergießen.

Oh, ich weiß, ich weiß!« erwiederte der General. Es handelt ſich nicht darum. Sie mißverſtehen mich, Kapitän.

Nun denn, General, darf ich mir erlauben, um Ihre Meinung zu fragen?

Hm, ich meine, wenn ſich Jemand fände, der den

Muth hätte, Einlaß in die Feſtung zu verlangen, und dem Bey Ahmed gegenüber zu treten, ſo könnte viel⸗ leicht ein furchtbares Blutvergießen vermieden werden.

François horchte auf.Ich fange an, zu begreifen,