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wurde die Beſchießung der übrigen Befeſtigungen mit Nachdruck fortgeſetzt, bis zuletzt die Nacht dem furcht⸗ baren Angriffe ein Ende machte. Auch der Oberſt Dumourier ließ jetzt vom Feuern ab, übergab das Kommando der Batterie an Kapitän Briant, und eilte nach dem franzöſiſchen Lager an der Küſte, um, wo möglich den General Bourmont zu ſprechen. Man wies ihn bereitwilligſt zurecht, und der Oberfeldherr empfing ihn mit lebhafter Freude.
„Sieh da, unſer Freund Dumourier,« rief er aus, indem er dem Oberſten entgegen eilte.„Es macht mich ſehr glücklich, Sie lebend und geſund wielerzuſehen, und Ihnen für die trefflichen Dienſte danken zu kön⸗ nen, die Sie uns durch die Wegnahme jener Batterie geleiſtet haben. Sie haben ſehr weſentlich zu unſeren raſchen Erfolgen beigetragen. Die Stadt kann ſich unmöglich noch länger halten, und ich zweifle nicht, daß morgen Alles zur Entſcheidung kommen wird. Natürlich werden Sie jetzt das Kommando Ihres Re⸗ giments wieder übernehmen, und ich habe die betref⸗ fenden Befehle bereits erlaſſen. Aber wo iſt Ihr Sohn, jener lebendige, tapfere Knabe, der mir ſo wacker Bei⸗ ſtand leiſtete, als Sie ſich weigerten, unſeren Feldzug mitzumachen.«
Eine Wolke der Trauer verdüſterte des Oberſten Stirn.
„Doch nicht todt!« fuhr der General mit lebhafter Theilnahme fort.„Das würde mir ſehr leid thun.“
„Todt nicht, ſo viel ich weiß, aber gefangen iſt er und in das Innere des Landes abgeführt,“ entgegnete der Oberſt.„Gott allein weiß, ob ich den armen Jun⸗ gen jemals wiederſehen werde.“


