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heran, protzte zwiſchen der Infanterie und dem Fort ab, und begann das Letztere ſofort zu beſchließen.
„Da ſind ſie! Jetzt iſt's Zeit,« murmelte der Oberſt, ſenkte die Lunte, und feuerte ebenfalls.
Kaum hatte ſich das Geſchütz entladen, ſo erſchüt⸗ terte plötzlich ein mächtiger Donnerſchlag die Luft, eine Feuerſäule ſtieg von der Stelle auf, wo das Fort ſtand, und ungeheure Dampfwolken wälzten ſich über Stadt und Ebene hin.
Eine Todtenſtille folgte dem Erd' und Himmel er⸗ ſchütternden Krache, und als ſich nachgrade die Rauch⸗ ſäule verzog, konnte man ſehen, daß ein großer Theil des Forts in Trümmern lag.
„»Es muß ein Pulver⸗Magazin in die Luft geſprengt ſein,“ ſagte der Oberſt.„Aber ich begreife nicht, warum unſere Leute nicht vorrücken! Sie ſollten die Verwir⸗ rung benützen, und den Punkt beſetzen.“
Der Oberſt hatte kaum ausgeredet, als der Com⸗ mandeur der Belagerungstruppen auf den gleichen Ge⸗ danken gekommen zu ſein ſchien. Die Infanterie ſtürmte mit gefälltem Bajonett vorwärts, die Artillerie folgte, und nach wenigen Minuten ſchon verkündete der Don⸗ ner der Kanonen, daß man auf den Trümmern des zerſtörten Werkes Poſto gefaßt hatte.
Von zwei Punkten aus faßte man nun die Stadt in der Flanke, und gleichzeitig bombardirte man von der Seeſeite her mit verdoppelter Heftigkeit das Kaiſer⸗ ſchloß und die See⸗Batterien von Algier. Unaufhör⸗ lich rollte der Donner der ſchweren Geſchütze, bis end⸗ lich, gerade ſieben Stunden nach Anfang des allgemei⸗ nen Bombardements, die Türken ſelbſt das hart be⸗ drängte Kaiſerſchloß in die Luft ſprengten. Gleichwohl


