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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Der Letztere ſchüttelte lachend das Waſſer von ſich ab, indem er ſagte:das iſt nur der Anfang und es wird bald noch beſſer kommen!

Der Oberſt aber fand es doch gerathen, der An⸗ deutung des Kapitäns nachzugeben und ſich in die Kajüte zurückzuziehen.

Dieſe Spritzwellen haben ihr Unangenehmes, und

darum will ich ihnen lieber aus dem Wege gehen, ſprach er.Aber ich verlaſſe mich darauf, Kapitän, daß Sie mich augenblicklich benachrichtigen, wenn wirk⸗ liche Gefahr eintreten ſollte.«

Mein Wort darauf, Oberſt! Aber ich wiederhole, für jetzt iſt nichts zu befürchten!

Beruhigt verließ der Oberſt das Verdeck und begab ſich in die Kajüte. Auch Frangois, obgleich dieſer lie⸗ ber oben geblieben wäre, mußte ihm folgen, und ſie verbrachten trotz des Unwetters, welches keinen Augen⸗ blick nachließ, dennoch eine leidliche Nacht. Mit Tages⸗ anbruch kam der Kapitän.

Alles ſteht gut, ſagte er,bis auf dieſen abſcheu⸗

lichen Wind, der uns näher und näher an die afrika⸗ niſche Küſte drängt, ohne daß es in menſchlicher Macht ſteht, es zu verhindern. Wenn ſich ſeine Richtung nicht bald ändert, ſo kann der ſchlimmen Nacht ein ſchlimmer Tag folgen. Ich ſage das zu Ihnen im Vertrauen, Oberſt! Die Mannſchaft darf nichts davon merken, damit ſie nicht läßig im Dienſte wird. Wenn wir dem Lande abſolut nicht ausweichen können, erfährt ſie es immer noch früh genug. Können Sie ſchwimmen, Oberſt?«

Gut genug, denk' ich, um mich eine Zeit lang über

dem Waſſer zu halten. Auch Francois kann es. Aber