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geduldig in ſein Schickſal zu ergeben. Zu einigem Troſte gereichte ihm, daß ihm General Bourmont, welcher von ſeinem Unfalle gehört hatte, perſönlich einen Beſuch machte, und ihm in herzlichſter Weiſe ſein Beileid ausdrückte.
„Uebrigens beruhigen Sie ſich, Oberſt,“ fügte er hinzu:„Wenn auch, was ich ſehr bedauern würde, die Flotte ohne Sie abſegeln müßte, ſo haben Sie doch täglich Gelegenheit, auf irgend einem Transportſchiffe nachzukommen, und ſich der Armee wieder anzuſchließen, ehe noch ein entſcheidender Schlag in Afrika. geführt wird. Ganz unter uns, bis dahin können noch drei, ja vier Wochen vergehen. Alſo keine Ungeduld, mein Freund! Sie werden immer noch früh genug eintref⸗ fen, wenn Sie auch vierzehn Tage unthätig bleiben müßten!“
Dieſe Worte verfehlten nicht, einen günſtigen Ein⸗ druck auf den Oberſt zu machen, dennoch empfand er es ſehr ſchmerzlich, als nun wirklich am 25. Mai die Flotte ihre Anker lichtete, und unter dem lauten Zu⸗ jauchzen der Bevölkerung von Toulon in See ſtach. Er hatte das Sopha, auf welchem er ruhete, an das Fenſter tragen laſſen, von wo er das herrliche Schau⸗ ſpiel beobachten konnte. Es gewährte in der That einen prachtvollen Anblick. Fünf und ſiebzig Kriegs⸗ ſchiffe und zweihundert und vier und ſiebzig Transport⸗ Fahrzeuge entfalteten faſt zu gleicher Zeit ihre olken von Segeltuch, gleich Rieſenſchwingen, und glitten leicht wie Schwäne über die blaue Meeresfluth. Ka⸗ nonen donnerten, Wimpel und Flaggen wehten in den Lüften; die Soldaten jubelten, freudiger Zuruf erſchallte von Land zu Schiff und von Schiff zu Land; bis ein


