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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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antworten, daß ich in Fuͤhrung des Degens mit Hieb und Stoß nicht unter ſeine ſchlechteſten Schüler zähle,

und auf fünfzehn Schritte das Herz im mit der

Piſtole ſo gut herausſchieße, wie ein Anderer. Frage ihn nur, Vater!«

»Sacrebleu!« erwiederte der Oberſt.Was hat das damit zu thun, ob ich zur Armee gehe oder nicht.«

Grade genug, um zu beweiſen, daß ich nicht allein hier zu bleiben brauche, ſondern mit dir gehen werde!« entgegnete Frangois.

Der Oberſt fuhr auf, als ob eine Kanone neben ihm abgefeuert wäre. Dann lachte er laut und machte mit der Hand eine wegwerfende Bewegung.

»Welche Thorheit! Ein Burſch von ſechszehn Jah⸗ ren, ſagte er.

»Napoleon hatte Soldaten, die jünger waren, und ſich dennoch tapfer ſchlugen,« gab Frangois raſch zur Antwort. 1

»Ja, weil die alten Soldaten zuſammengeſchmolzen waren und das Vaterland in Gefahr ſchwebte, ent⸗ gegnete der Oberſt.Dieß hier iſt ein anderer Fall. Sprich nicht mehr davon, Frangois! Es iſt Thorheit!«

Für dieſes Mal hatte Francois ſein Spiel ver⸗ loren. Dennoch gab er die Hoffnung nicht auf, daß ſein Vater ſich noch eines Anderen beſinnen werde, denn er ſah deutlich genug, wie ſehr der Oberſt ſich darnach ſehnte, den Feldzug mitzumachen.

Der Knabe hegte denſelben Wunſch. Er war ein ächtes Soldatenkind, und in ſeiner Bruſt klopfte ein muthvolles Herz. Gleichwohl dachte er nur wenig an