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Dienst um Dienst : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſich. Doch kränkte es ihn, daß er ein Hinderniß für den Vater abgeben ſollte. Das durfte nicht ſein.

Noch mehrmals machte er den Verſuch, den Ober⸗ ſten ſeinen Wünſchen günſtig zu ſtimmen, wurde aber jedesmal barſcher zurückgewieſen, ſo daß ſeine Hoffnun⸗ gen bedeutend zu ſinken begannen.

Da kam ihm ein Zufall zu Hülfe.

Er wohnte mit dem Oberſten einer Heerſchau bei, welche der General Bourmont über einen Theil der nach Algier beſtimmten Truppen hielt. Die Revue war voruͤber und François ſtand noch ganz in Be⸗ wunderung über die vortreffliche Haltung der ſtattlichen Regimenter verſunken, als plötzlich ein mit Orden be⸗ deckter und von Gold funkelnder Offizier ſein ſchnau⸗ bendes Pferd dicht vor ſeinem Vater anhielt, und ihm von dem Sattel herab die Hand reichte.

Oberſt Dumourier! ſagte er.Ich freue mich, Sie zu begrüßen, alter Kamerad! Sie ſehen die Trup⸗ pen! Wackere Soldaten, wie?

Gewiß, mein General, ſchöne Truppen, entgeg⸗ nete der Oberſt.»Ich beneide Sie! Es iſt eine Ehre, ſolche Truppen zum Siege zu führen.

Eh bien, Oberſt, warum helfen Sie mir nicht? Wir kennen uns, und ich würde mich glücklich ſchätzen, Sie an die Spitze eines Regimentes zu ſtellen.«

Der Oberſt erbleichte, während zugleich ſeine dun⸗ keln Augen Blitze ſprüheten.

Oh, mein General, welches Glück für mich! ſagte er mit erſtickter Stimme.»Aber, mein Sohn, ſehen Sie dieſen Knaben, er hat nur mich allein....«

..Ah, c'est autre chose! Dann bedaure ich...

Nicht doch, mein General, nahm Francois jetzt