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endlich aus ſeinem Grabe erlöst ſein, wollte endlich ſein Weib und Kind wiederſehen! Der Gedanke, noch länger, vielleicht noch Monate lang in der Grube zu⸗ bringen zu müſſen, erfüllte ihn mit Entſetzen.
Als er nun zu der traurigen Ueberzeugung gekom⸗ men ſein mußte, daß er auf die Hülfe der Nachbarn nicht weiter rechnen könne, begann er wieder in ſich ſelbſt nach Mitteln zu ſeiner Rettung zu forſchen. Er verzweifelte nicht, er vertraute immer noch auf Gottes Beiſtand, der ihn den ganzen Winter hindurch ſo wun⸗ derbarlich erhalten hatte. Nach mannichfachem Hin⸗ und Her-Ueberlegen kam er eines Morgens endlich zu dem Reſultate, daß ſeine Befreiung ohne fremden Bei⸗ ſtand nur möglich ſei, wenn er ſich vollends einen Weg durch das Eis auf die Oberfläche des Gletſchers bahnte. Er ſtieg im Tunnel hinauf zu der Oeffnung in der Eiswand, und betrachtete ſeine Umgebungen. Ueber ihm hing, wie ein vorſpringendes Dach, eine compakte Maſſe bläulichen Gletſcher⸗Eiſes. Dieſe mußte er zu durchbrechen ſuchen, aber er konnte leicht berechnen, daß er dazu der Arbeit von mehreren Wochen bedurfte. Faſt muthlos ließ er den Kopf auf die Bruſt niederſinken, und ſtarrte trüben Blickes in die Tiefe der Schlucht hinab. Sehnſucht, Schmerz und Trauer hüllten ſein Herz in ſchwarze Wolken ein.
Plötzlich leuchtete ſein Auge heller auf; er beugte ſich uͤber den Rand der Oeffnung hinweg, und blickte in die Tiefe hinunter. Ein neuer Hoffnungsſtrahl litzte in ſeiner Seele auf, und erwärmte ihm das Blut den Adern. Die Schlucht hatte eine Tiefe von viel⸗ vierzig Fuß. Wohin war alle das Waſſer ge⸗ ches während des Thauwindes da hinab
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