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„Oh, es werden gewiß Alle mitgehen, die Kraft und Gewandtheit genug haben,“ verſetzte Toni, glühend vor Eifer.„Ich kenne ſie Alle, ich weiß, daß es nur einer Aufforderung bedürfen wird, um ſie meinen Wünſchen geneigt zu machen. Auf der Stelle werde ich von Hütte zu Hütte eilen, und die Hülfe der Nachbarn anſprechen!“
Die Nachbarn wußten bereits Alle von dem langen Ausbleiben Uly's, und auch bei ihnen waren Befürch⸗ tungen wach geworden, welche der Wahrheit ziemlich nahe kamen. Sie achteten und liebten Alle den braven, rechtſchaffenen Mann, und als Toni kam, um ihren Beiſtand zum Aufſuchen ſeines Vaters anzuſprechen, er⸗ hielt er von keinem Einzigen eine ablehnende Antwort, ſondern Jeder und Jeder zeigte ſich willig und bereit, eine ſorgfältige Nachſuchung nach dem Verſchwundenen anzuſtellen. Es wurde ſofort eine allgemeine Zuſammen⸗ kunft gehalten, und in derſelben feſtgeſtellt, daß man in der Frühe des andern Morgens nach den Gletſchern des Monte Roſa aufbrechen, und ſie ſo genau als irgend möglich durchſuchen wolle, müßte man auch mehrere Tage darauf verwenden.
Der armen Frau Elsbeth gereichte die hochherzige Bereitwilligkeit der Nachbarn zu nicht geringem Troſte, und ſie hatte nun auch nichts mehr dagegen einzuwen⸗ den, daß Toni an dem Verſuche zur Auffindung, und hoffentlich Rettung, des Vaters Theil nahm. Sie ſorgte mütterlich für ſeine Ausrüſtung zu dem keineswegs ge⸗ fahrloſen Ausfluge, und gab ihm ihren herzlichſten Segen mit auf den Weg.
Schlag vier Uhr des Morgens brachen die Thal⸗ bewohner auf, und erklimmten die ſteilen Gänge 1d. zerkluͤfteten Felswände, welche hinauf in die gewaltige


