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Keine Rückkehr : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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wie das nicht ſelten hoch in den Alpen geſchieht, über die ganze Gegend gelagert, und huüllte Felſen und Gletſcher in ſeine feuchtkalten, grauen, unheimlichen Schleier ein.

Der erſte Gedanke Uly's war, in die Höhle zurück⸗ zukehren, und dort in ruhiger Sicherheit den Anbruch des folgenden Tages zu erwarten. Dann aber beſchlich ihn die Furcht, daß ſeine ſo mühſam erworbene Jagd⸗ beute von Adlern und Lämmergeiern verzehrt werden könne, und nach kurzer Ueberlegung faßte er den Ent⸗ ſchluß, den Steinbock aufzuſuchen und ihn nach der Hoͤhle zu ſchleppen, um ihn dort in Sicherheit zu brin⸗ gen. Er hatte ſich genau die Richtung, in welcher der Steinbock geflohen war, gemerkt, und hoffte, daß es ihm, trotz des Nebels, nicht ſchwer fallen würde, ihn aufzu⸗ finden, da er kaum vier⸗ oder fünfhundert Schritte von der Höhle entfernt liegen konnte. Alſo machte er ſich nach kurzem Zögern auf, und ſchlug vorſichtig die eben erwähnte Richtung ein. Je weiter er aber vordrang, deſto dichter wurde der Nebel, zu dem ſich nun auch noch die Schatten der Abend⸗Dämmerung geſellten. Uly wurde an ſeinem Vorhaben irre, und ſein Entſchluß fing an zu wanken. Faſt wäre er nach der Höhle zurückgekehrt, aber die Hoffnung, daß er nur noch we⸗ nige Schritte zu machen habe, um ſeine Jagdbeute zu erlangen, ermunterte ihn wieder zum Vorwärtsgehen. Er tappte weiter, beobachtete aber die Vorſicht, erſt im⸗ mer mit ſeinem Alpenſtocke die Stelle zu betaſten und zu unterſuchen, auf die er ſeinen Fuß zu ſetzen beab⸗ ſichtigte. Auf einmal ſtieß er einen Freudenſchrei aus. Zwei Schritte nur vor ſich ſah er auf dem Schnee einen dunklen Körper liegen, an deſſen mächtigen ge⸗