ſchlag auf Junker Egberts Haupt warf auch dieſen letzten der Getreuen zu Boden. Noch ſtand Florian.
»Auf Wiederſehen drüben, ihr wackeren Freunde!« murmelte er mit einem zugleich bewundernden und zärt⸗ lichen Blick auf ſeine todten tapferen Genoſſen.
Dann focht er weiter mit hoch geſchwungenem Schwerte, der einzelne Mann gegen Tauſende. Fechtend ſank er endlich dahin, von zahlloſen Wunden durchbohrt, vom eigenen und fremden Herzblute überſtrömt. Seine letzten Worte lauteten:„Freiheit! Vaterland!“« Dann ſchloß ſich ſein Auge für immer.——
Der heldenhafte Tod auf dem Schlachtfelde rettete ihn vor dem Schafeot ſeiner erbitterten Gegner, und erwarb ihm die ewige Freiheit. Noch über der gefal⸗ lenen Sache des Volkes hielt er, ungebrochen verfechtend, den Ritterſchild. Nicht gegen den Lebenden ſollte der Feind des Sieges ſich rühmen,— kaum gegen ſeine Leiche.—
——— Unſere Erzählung iſt zu Ende. Mit wenigen Worten ſei nur noch erwähnt, welches Loos die hervorragendſten Häupter des Bauern⸗Aufſtandes traf.
Jäcklein Rohrbach, der Anſtifter des Heilbronner Blutbades, wurde furchtbar geſtraft für jene Schand⸗ that. Er ſiel in die Gewalt des Truchſeß von Wald⸗ burg, und dieſer befahl, ihn braten und röſten zu laſſen. In Neckargartach und Fürfeld lagerte des Truchſeß Heer, und hier wollte er dem Andenken der ermordeten Standesgenoſſen ein furchtbares Sühnopfer bringen. Im Angeſichte der Truppen wurde Jäcklein im Weidach an eine Felbe mit eiſerner Kette gebunden, und mit bren⸗ nenden Scheitern umlegt, ſo daß er langſam bratend bei


