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Geld kaufen. Unſere Meinung iſt, was für Hölzer Geiſtliche oder Weltliche, die ſie immer haben, nicht er⸗ kauft haben, die ſollen einer ganzen Gemeinde wieder anheimfallen, und einem Jeglichen aus der Gemeinde ſoll ziemlicher Weiſe frei ſein, daraus ſeinen Bedarf ins Haus umſonſt zu nehmen; auch zum Zimmern, wenn es von Nöthen ſein ſollte, ſoll er es umſonſt nehmen dürfen, doch mit Wiſſen derer, die von der Gemeinde dazu erwählt worden, wodurch die Ausreutung des Hol⸗ zes vermieden werden wird. Wo aber kein Holz vor⸗ handen wäre, als ſolches, das redlich erkauft worden iſt, ſo ſoll man ſich mit den Käufern brüderlich und chriſt⸗ lich vergleichen. Wenn aber Einer anfangs das Gut ſich ſelbſt zugeeignet und es nachmals verkauft hätte, ſo ſoll man ſich mit den Käufern vergleichen nach Geſtalt der Sache und Erkenntniß brüderlicher Liebe und hei⸗ liger Schrift.
„Sechster Artikel. Zum Sechsten iſt unſere harte Beſchwerung der Dienſte halb, welche von Tag zu Tag gemehrt werden und täglich zunehmen. Wir begehren, daß man darin ein ziemlich Einſehen thue, und uns dermaßen nicht ſo hart beſchwere, ſondern uns gnädig hierin anſehe, wie unſere Aeltern gedient haben, allein nach Lant des Wortes Gottes.
„Siebenter Artikel. Zum Siebenten wollen wir hinfür uns von einer Herrſchaft nicht weiter beſchweren
laſſen, ſondern wie es eine Herrſchaft ziemlicher Weiſe
einem verleiht, alſo ſoll er es beſitzen, laut der Verei⸗ nigung des Herrn und des Bauern. Der Herr ſoll ihn nicht weiter zwingen und dringen, nicht mehr Dienſte noch Anderes von ihm umſonſt begehren(Luc. 3. Theſſ. 6.), damit der Bauer ſolch Gut unbeſchwert, alſo geruh⸗
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