Metzler, der Gaſtwirth von Ballenberg, ein vom Bauern⸗ ſtande viel geliebter und geachteter Mann;— das da iſt der hochgelehrte Herr Wendel Hippler, vormals Kanz⸗ ler der Grafen von Hohenlohe, ein feiner und geſchickter Herr, wie man nur Einen im Reiche finden mag; und das der churmainziſche Keller, Herr Weigand zu Mil⸗ tenberg im Odenwald, der fürtrefflichſte Berather und Beiſtand zu unſerem Vorhaben. Das aber,“ fügte der Ritter hinzu, indem er dem Junker zutraulich auf die Schulter klopfte,„das iſt mein guter Freund und Waf⸗ fengenoſſe, Junker Egbert von Hoheneck, dem ihr Alle vollkommenes Vertrauen ſchenken könnt, denn er iſt treu wie Gold, und tapfer, wie Keiner mehr! Er wird feſt und unerſchütterlich zu uns ſtehen bei unſerem großen Werke der Befreiung.“
„So ſeid uns herzlich willkommen, Junker,« nahm der ehemalige Kanzler Hippler das Wort, indem er dem jungen Herrn über den Tiſch hinüber die Hand entgegen⸗ ſtreckte. Wen der Ritter Florian Geyer von Geyers⸗ berg auf Burg Giebelſtadt uns zuführt und mit ſo viel Wärme empfiehlt, der muß ein wackerer und zuverläßi⸗ ger Menſch ſein. Ich heiß' Euch willkommen!«
„Auch ich! Auch ich!« ſprachen die anderen Herren, indem ſie des Junkers Hände ſchüttelten.„Willkommen zum großen Werke!«
Der Jüngling verneigte ſich nochmals vor den Her⸗ ren, und die Ceremonie der gegenſeitigen Vorſtellung war zu Ende.
»Und nun zur Berathung,“ ſagte der Ritter von Geyersberg.„Wo bleibt Jäcklein? Wir müſſen hören, was er gewirkt hat und auf welchen Zuzug wir mit Sicherheit zählen können.“


