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ben nicht, und ihr zufriedenes Gluͤck wäre durch das gelbe Metall nicht erhöhet worden.
Der Winter kam wieder, die Schneeflocken fielen, Jonathan verweilte noch immer bei ſeinem Bruder.
„Sehr kalt, Maſſa,« ſagte Hannibal eines Tages zu ihm, als draußen die Fluren mit Eis und Schnee bedeckt waren.
„Außen, ja,“ erwiederte Jonathan lächelnd.»Aber im Herzen iſt es mir um ſo wärmer.“
„Denken Maſſa nicht zurück zu gehen auf Pflanzung?“
„Behüte der Himmel, Hannibal! Ich bleibe, bis mein Bruder mich gehen heißt!“
„Und das wird er nie thun!“ ſagte Arnold herz⸗ lich, der ſich mit im Zimmer befand.„Wir halten dich feſt mit den Banden der Liebe, die du unmöͤglich zer⸗ reißen kannſt!“
Ein warmer Händedruck der Brüder drückte das Siegel auf dieſe Worte. Die Beiden verſtanden ſich, — ein neuer Bund war geſchloſſen für immer.
——— Jahre waren vergangen, da ſaß Jona⸗ than eines Tages in der Hollunderlaube des Gartens, und betrachtete mit ernſtem Sinnen einen eben an ihn eingelaufenen Brief. Sein Bruder ſaß neben ihm.
„Doch keine ſchlimmen Nachrichten, Jonathan?“ fragte er.
„Nein, nicht grade ſchlimme, aber wichtige,“ ver⸗ ſetzte Jonathan lächelnd.„Ein allgemeiner Selaven⸗ Aufſtand hat in St. Domingo ſtattgefunden, alle Wei⸗ ßen ſind vertrieben oder ermordet, all ihr Eigenthum iſt ihnen genommen. Auch meine Pflanzung iſt mir wohl für immer verloren.“.
„Oh, wie bedaure ich dich,« rief Arnold erſchrocken aus. 3 7


