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ſiehe hier, was von deinem Jonathan übrig geblie⸗ ben iſt!«
Arnold ſtieß einen Schrei aus, und zog den Bruder an ſeine Bruſt. Die Mutter und die Kinder eilten herbei.
„Es iſt Jonathan! Mein lieber, lieber Jonathan!“ rief er ihnen entgegen.
Neue Ausrufe des Staunens und der Freude. Alle umringten und umarmten den Heimgekehrten. Jeder drängte ſich, ihm den Willkommensgruß zu bieten.
Es war zu viel für Jonathan. Die Beſinnung verließ ihn,— er lag ohnmächtig in den Armen des Bruders.———
Welch ein Gegenſatz war das. Hier die kräftige, ungebeugte Geſtalt Arnolds, und da die abgezehrte und hinfällige Jonathans. Hier noch die volle Blüthe der Geſundheit, dort die nur zu ſichtlichen Spuren langer Kränklichkeit und Hinfälligkeit! Hier Alles ſtrahlend von Frieden und Glück, dort der welke Ueberdruß, Mißmuth und Gränlichkeit!— Hannibal ſeufzte, als er die beiden Brüder mit einander verglich, und leiſe flüſterte er vor ſich hin:
»Armer, reicher Maſſa! Du nicht zu beneiden biſt
von deinem Bruder trotz vieles Gold!“ Allmählig erholte ſich Jonathan wieder, und nahm mit gerührtem Herzen die vielen Beweiſe von Liebe hin, welche der Bruder und ſeine Familie ihm entge⸗ gen trugen. Lange, lange Zeit hatte er ſich nicht ſo glücklich gefühlt, als in dieſer Stunde, wo treue Her⸗ zen voll Zärtlichkeit ihn umringten.
»Das iſt nicht mit Golde zu erkaufen, Hannibal!« rief er dem Schwarzen zu.»Wie weit üͤber allem Reichthum ſteht doch das Gold der ächten Liebe!« Ohnmacht ꝛe. 7


