in dieſem Allen Gottes Finger, und geſchehe mit mir, was da wolle, Recht ſoll Recht bleiben, und nicht ruhen will ich, bis Sie wieder im Beſitze Ihres Eigenthums ſind. Vor Allem aber flehe ich Sie an, mir zu verzeihen. Gott weiß es, ich habe ſchwer ge⸗ fehlt gegen Sie, aber ich will wieder gut machen nach meinen beſten Kräften!“
Vater Lindemann reichte dem reuigen Sünder die Hand hin.„Ich verzeihe Ihnen Alles, Herr Greu⸗ lich, und von ganzem Herzen,“ ſagte er.„Ich will nicht läugnen, es würde mich freuen, wenn ich wieder zu meinem Gärtchen käme, deſſen Pflege, abgeſehen von dem Nutzen, den es mir gebracht hat, ſeit vielen Jahren ſtets meine liebſte Erholung geweſen iſt. Aber ich will nicht, daß Sie ſich deßhalb in's Unglück ſtür⸗ zen. Ich dränge Sie nicht, und es gibt vielleicht noch einen anderen Ausweg, mir zu meinem Rechte zu ver⸗ helfen. Warten wir mit Allem, bis Sie vollſtändig wiederhergeſtellt ſind. Nachher wollen wir mit einem verſtändigen Manne reden, vielleicht mit Herrn Salo⸗
mon, welcher mir ſtets ſo viele Güte bezeigt hat, und dann werden wir ja hören, was zu thun iſt. Einſt⸗ weilen aber verhalten Sie ſich ganz ruhig, und denken Sie nur daran, bald wieder geſund zu werden.“
Greulich nickte mit dem Kopfe und verſank in Nach⸗ denken.„Sie haben recht, Meiſter Lindemann,“ ſagte er nach einer Weile.„Wir brauchen nichts zu über⸗ eilen. Ohnehin,— mein Entſchluß ſteht feſt und iſt unerſchütterlich.“
Weiter wurde vorläufig nicht über die Angelegen⸗
heit geſprochen, denn der Schreiber fühlte ſich durch
die gemachten Mittheilungen und die damit verbundene


