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fällig in einer Wirthsſtube, und wollte mich in aller Stille wieder entfernen, um ſeinen ſpitzen Reden aus dem Wege zu gehen. Aber er hatte mich ſchon be⸗ merkt, und da er halb betrunken war, ſo wollte er mich nicht entſchlüpfen laſſen, ſondern ſo recht einmal wieder ſein Müthchen an mir kühlen. Mit Gewalt hielt er mich feſt, und um ihn nicht wüthend zu ma⸗ chen, blieb ich. Seine höhniſchen Sticheleien und An⸗ ſpielungen regten mir das Blut auf und brachten mich in Zorn. Ich trank mehr, als ich vertragen konnte, wir geriethen in Streit, und es fehlte nicht viel, ſo hätten wir uns Beide in der Wirthsſtube vor allen Gäſten verrathen. Als Peterling indeß bemerkte, daß ich nahe daran war, alle Rückſichten auf meine eigene Sicherheit zu vergeſſen, da ward er von Beſorgniß er⸗ griffen, lenkte noch zu rechter Zeit ein, und ſuchte mich wieder zu beſchwichtigen. Ich ſah wohl, daß er Furcht hatte, und da es mir Ein Mal gelungen war, ihn einzuſchüchtern, ſo hoffte ich, es würde auch ein zwei⸗ tes Mal gelingen. Fuͤr den Augenblick ſchwieg ich, nahm mir aber feſt vor, ihn nach Hauſe zu begleiten, und ſo lange in ihn zu dringen, bis er mir meinen Sündenlohn ausgezahlt haben würde.“
„Dies geſchah, und ich erhielt auch meinen rich⸗ tigen Lohn, wie ich ihn verdient hatte, nur in ande⸗ rer Weiſe und Münze, als ich gehofft und vermuthet. Beim Fortgehen hing ich mich an Peterling an, ver⸗ folgte ihn bis an ſeine Wohnung, ſogar bis in ſein Haus, und gerieth hier in heftigen Streit mit ihm. Ich wiederholte meine Drohung, Alles zu verrathen und anzugeben, und mochte dabei wohl lauter ge⸗ ſchrieen haben, als er ſeiner Sicherheit für zuträglich


