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Nemesis : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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dieſe Abſicht ſo weit aus, daß ich einer kunſtlich her⸗ gerichteten Puppe im Bette durch einen Axthieb den Schädel zerſchmetterte, worauf ich bei der That er⸗ griffen wurde. Um ſofortiger Ablieferung an das Ge⸗ richt zu entgehen, ſtelle ich dieſen vorliegenden Schein aus, und unterzeichne denſelben eigenhändig. Richard Solms.

Der armſelige Verbrecher knirſchte mit den Zähnen vor Wuth, als er dies ſchmachvolle Bekenntniß nieder⸗ derſchrieb, und es alsdann dem Mr. Hamilton über⸗ reichte, der es ſorgfältig durchlas, und eben ſo ſorg⸗ fältig in ſeine Brieftaſche legte.

Well, ſagte er,für's Erſte wären wir nun mit einander fertig. Sie können ſich entfernen, Mr. Solms, und je weiter Sie von hier fortgehen, deſto beſſer wird es für Sie ſein. Bindet ihn los, wandte er ſich dann an die beiden Sclaven, deren Sprache er redete,bindet ihn los, und führt ihn aus der Pflanzung bis an den Saum des Waldes. Dort mögt ihr ihn ſich ſelber überlaſſen, und wieder hier⸗ her zurückkehren.

Die Neger gehorchten. Solms, kaum von den Feſſeln befreit, ſtürzte mit wildem Wuthgeſchrei aus der Thür, und ſprang mit weiten Sätzen davon.

Laßt ihn laufen, ſagte Mr. Hamilton lächelnd zu den Sclaven.Ich ſehe ſchon, der Halunke findet ſeinen Weg allein. Gott ſet Dank, dieſes Gewürm wären wir denn endlich los, und hätten es für immer unſchädlich gemacht. Der gerechte Richter aller Leben⸗ digen und Todten wird ihn ſchon zu finden wiſſen, wenn ſeine Stunde gekommen iſt. Und nun zu Wil⸗ ſon! Der unglückliche Mann muß erfahren, daß er