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Nemesis : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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den Schurken und Blutſauger nicht länger zu fürchten braucht.

Er ſchickte die beiden Schwarzen zu Bett, und eilte in das Zimmer ſeines Freundes hinüber, der ihn mit freudigem Aufſchrei empfing, und in die Arme ſchloß.

Dem Höchſten Dank und Preis, ich ſehe dich un⸗ verletzt wieder! rief er aus.Schreckliche Seelen⸗ qualen habe ich ausgeſtanden, ſeit mich Solms ver⸗ laſſen hat. Der Schurke war von ſeinem ſchändlichen Vorhaben nicht abzubringen!

Und hat ſeine Strafe dafür empfangen, fügte Mr. Hamilton lächelnd hinzu.Hier lies das eigen⸗ händig von ihm niedergeſchriebene Bekenntniß ſeiner Sünden, das ihn ſofort an den Galgen bringt, wenn er ſich je wieder in dieſer Gegend ſehen läßt.

Tief aus der Bruſt athmete Mr. Wilſon auf, als er die Schrift geleſen, welche Solms nothgedrungen aufgeſetzt hatte, und ein lange nicht gefühltes Glück nahm von ſeinem Herzen Beſitz.

Dank! Dank! ſtammelte er, indem er ſeinem Freunde die Hand drückte,du haſt meine Seele von ihrer ſchwerſten Laſt befreit! Wie kann ich dir je dieſen Freundſchaftsdienſt vergelten?

Nichts von Vergeltung und ſolchem Schnack, er⸗

wiederte Hamilton.Freue dich, daß du den Alp los

biſt, der dir ſo lange die Bruſt zuſammen preßte, und ich bin reichlich für mein kleines, glücklich beſtandenes Abenteuer belohnt. Und nun, gute Nacht! Ich denke, ein paar Stunden ſüßen Schlafes werden uns erquicken und wohlthun. Morgen ein Weiteres! Noch ſind wir nicht ganz im Reinen, wenn auch allerdings das Schwierigſte hinter uns liegt. 2