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Nemesis : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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gen einzugehen? antwortete Solms mit einem An⸗ fluge des ihm ſonſt gewöhnlichen Trotzes.

So ſind Sie dem Richter, und in Folge deſſen, als Mörder, dem Galgen verfallen, verſetzte Mr. Hamilton mit ruhiger Entſchloſſenheit.Die Wahl ſteht bei Ihnen, und ich meine, ſie könnte Ihnen nicht ſchwer werden.

Solms krümmte ſich unter der Seelenqual, die ihn bei dem Gedanken folterte, daß er nicht nur gezwun⸗ gen war, ſeinen Raub, ſondern auch noch ſeine böſen Abſichten gegen Wilſon aufzugeben. Auch ihn hatte endlich die Nemeſis ereilt, und er mußte ſein tücki⸗ ſches Haupt unter ihren Schlangenzähnen beugen.

»Ich gehorche! ſagte er nach einer kurzen Pauſe des Nachſinnens mit verbiſſener Wuth.Diktiren Sie, ich werde ſchreiben und unterſchreiben, was Sie wollen.

Auf einen Wink des Mr. Hamilton löſten die Schwarzen die Bande, welche Solms Hände feſſelten, und trugen ihn an einen Tiſch, auf welchem die nöthi⸗ gen Schreibmaterialien lagen.

Schreiben Sie alſo, ſagte Mr. Hamilton.Ich, der eigenhändig Unterzeichnete bekenne hiemit daß ich derjenige Menſch bin, welcher in des Mr. Wolf Blockhaus nächtlicher Weile einbrach, und, da ich geſtört wurde, Mr. Wolf durch einen Piſto⸗ lenſchuß verwundete. Ich bekenne ferner, daß ich in der Nacht vom 13. zum 14. Mai in das Schlaf⸗ gemach des Mr. Hamilton, des Gaſtes des achtbaren Mr. Wilſon, mit der Abſicht eindrang, beſagten Mr. Hamilton mit einer Axt zu erſchlagen, und mich als⸗ dann in den Beſitz ſeines Geldes zu ſetzen. Ich führte